Datenschutz: Cookies in Firefox richtig konfigurieren
Cookies werden von Seiten benutzt um Einstellungen oder Logindaten des Benutzers im Browser zu speichern.
Leider hat auch die Werbeindustrie diese Möglichkeit entdeckt, Cookies zum Nachverfolgen von Benutzeraktionen zu nutzen. So landen nach sehr kurzer Zeit mehrere hundert Cookies im Browser, die weder vom Benutzer gewünscht, geschweige denn einen Vorteil für diesen haben. Auch haben einige Cookies Laufzeiten von mehreren Jahren (teilweise bis zu 30 Jahren!) um das Benutzerverhalten über einen sehr langen Zeitraum auszuspionieren.
Da Cookies von vielen Seiten auch auf sinnvolle Weise benutzt und auch benötigt werden, ist das komplette deaktivieren von Cookies nicht sinnvoll. Hier beschreibe ich eine einfache Möglichkeit viele Cookies von Drittanbietern in Firefox 3.5 zu blockieren. Diese Einstellung muss nur einmal vorgenommen werden und erfordert danach keine weiteren Aktionen mehr
Einstellungen öffnen und auf den Reiter Datenschutz klicken

In diesem Reiter muss in der Kategorie “Firefox wird eine Chronik:” die Einstellung “anlegen” auf “nach benutzerdefinieren Einstellungen angelegen” geändert werden um eigene Einstellungen vornehmen zu können.

Die Einstellung “Cookies von Drittanbietern akzeptieren” muss deaktiviert werden.

Danach noch auf “Cookies anzeigen…” klicken. Hier werden alle aktuell gespeicherten Cookies aufgelistet. Diese müssen über die Schaltfläche “Alle Cookies entfernen” gelöscht werden, da die neue Einstellung nur für Cookies gilt, die neu angelegt werden.
In diesem Fenster kann später auch geprüft werden welche Seiten Cookies speichern.

Die beiden Fenster für Cookies und Einstellungen können nun geschlossen werden.
Durch die neue Einstellung sollten nun deutlich weniger Cookies gespeichert werden. Sollte es wider erwarten doch auf einer Seite Probleme mit dieser Einstellung geben, schreibt mir bitte ein Kommentar.
Verzeichnis für Podcasts
Diese Woche habe ich mein Podcast-Verzeichnis online genommen. Es handelt sich um eine einfache Seite ohne grafische Elemente oder Werbung die vom Inhalt ablenken könnten.
Videos bei Golem.de lassen sich nicht abspielen
Wenn sich die Videos bei Golem.de nicht abspielen lassen, so kann dies an kaputten Einstellungen oder Cacheobjekten von Flash liegen. Diese lassen sich unter MacOSX mit
rm -Rvf ~/Library/Preferences/Macromedia/Flash\ Player/*
löschen.
Alle Einstellungen, Cacheobjekte, Highscores von Flashspielen werden damit gelöscht!
Fotos in Sitemaps
Damit Fotos und Alben von eraffe bei Google einfacher gefunden werden, habe ich die eh schon vorhandenen RSS-Feeds in einer Sitemap zusammengefasst und bei Google-Sitemaps eingereicht.
In den Feeds wurden alle Fotos mit dem MediaRSS-Namespace von Yahoo ausgezeichnet, da dies auch für das Plugin CoolIris benötigt wird. Nun musste ich leider feststellen, dass Google bei vorhandenen MediaRSS-Namespace alle Inhalte als Videos interpretiert und auch in den Suchmaschinenergebnissen nicht in den Fotos sondern in den Videos einsortiert.
Problemlösung ist mir leider noch nicht bekannt.
Links:
FAT-Patente von Microsoft
Laut Golem.de unterzeichneten 18 „Linux-Firmen“ ein Lizenzabkommen für die in Deutschland für ungültig erklärtes FAT-Patente.
Aufgrund einer Klausel in den Lizenzverträgen muss über das Abkommen Stillschweigen bewahrt werden. Hierdurch könnte man vermuten, dass sich Microsoft der öffentlichen Diskussion der durchaus fragwürdigen Patente entziehen möchte.
Quelle:
- http://www.golem.de/0903/65779.html
Accesskey in Safari 4
Verwundert musste ich in Safari feststellen, dass meine Accesskeys die ich auf meinen Seiten für die leichtere Tastaturnavigation benutze, nach der Aktualisierung auf Version 4 nicht mehr funktionieren. Wenn ein Element in HTML per accesskey=”n” gekennzeichnet wurde, so konnte man diesen per ctrl+n anspringen. Nun müssen in der Version 4 die Tasten ctrl+alt gedrückt werden um die Accesskeys zu benutzen – also z.B. ctrl+alt+n statt wie früher nur ctrl+n.
Internetzensur in Deutschland
Die ersten 7 Internetanbieter in Deutschland verpflichten sich unter dem Vorwand gegen Kinderpornografie vorgehen zu wollen einen DNS-Filter für ihre Kunden einzurichten.
Da nun schon der Grundstein für die Internetzensur in Deutschland gelegt wurde, ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die “Schwarze Liste” die vom Bundeskriminalamt erstellt und verbreitet bald um Seiten erweitert wird, die zwar nichts mit Kinderpornografie zu tun haben.
Als Beispiel könnten sich bald Musik- und Filmindustrie melden um ebenfalls rechtswidrige Inhalte gesperrt haben möchten oder eben auch Vater Staat, der sich von allzu kritischen Stimmen entledigen möchte.
Ebenfalls ist es ein Problem, das sich kein Bürger über die Rechtmässigkeit der “Schwarzen Liste” informieren kann und darf. So wird das Bundeskriminalamt diese Liste nicht an den “normalen Bürger” herausgeben und das Überprüfen der Seiten ist durch die Internetsperren entweder nicht möglich oder im Falle dass sich auf einer Seite wirklich rechtswidriger Inhalt befindet sogar strafbar.
Quellen:
iPhone-Tarife bei T-Mobile
Und wieder gibt es neue undurchsichtige Tarife von T-Mobile, bei denen das Kleingedruckte länger ist, als die eigentlichen Informationen. Die Verantwortlichen bei T-Mobile haben immer noch nicht verstanden, dass ich wenige (bis keine) Freiminuten, keine Frei-SMS, keine Weekendflat sondern nur einen günstigen Tarif für mein mobiles Internet benötige.
Quellen:
Nokia erpresst Finnland
Nokia erpresst Finnlands Regierung mit der Forderung eine Gesetzesänderung zu erlassen, um die Mitarbeiter ausspionieren zu dürfen. Sollte Finnlands Regierung den Forderungen nicht nachkommen, so droht Nokia mit einer Abwanderung ins Ausland und der damit verbundenen massenhaften Entlassungen.
Jeder der sich in nächster Zeit ein Mobiltelefon zulegen möchte, sollte sich seine Meinung über eine solche Firma bilden.
Quellen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,604906,00.html
http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39201927,00.htm
http://www.zeit.de/news/artikel/2009/02/01/2720759.xml
http://winfuture.de/news,44983.html
Filter von Google läuft Amok
Der Filter von Google läuft gerade Amok und markiert viele (oder vielleicht sogar alle?) Suchergebnisse als gefährlich.

Google-Filter
Windows 7
Nach der Pleite von Microsoft mit Windows Vista, das schon als Windows ME der NT-Linie bezeichnet wurde, wurde gestern eine erste Beta von Windows 7 veröffentlicht. Ein kurzer Test der 64-Bit-Version von Windows 7 sieht schon sehr vielversprechend aus. Vor allem die überarbeitete Startleiste die jetzt mehr an das Dock von MacOSX erinnert, gefällt mir sehr gut und auch das Generve wie man es von Windows Vista mit der Benutzerkontensteuerung hat sich auf ein Minimum reduziert.
Dateiname: 7000.0.081212-1400_client_de-de_Ultimate-GB1CULXFRE_DE_DVD.iso
MD5: 52173cce05f14f14f6516ca4b5fe3482
SHA1: 05691c979e23abe31f64b3725a03a4c4ce7a5ddf
PHP-Erweiterung BBCode unter MacOSX installieren
Da ich für ein aktuelles Projekt BBCode benötige, wollte ich die PHP-Erweiterung PECL-BBCode installieren und testen. Für diese Erweiterung habe ich mich entschieden, da es sich auf den ersten Blick um eine sehr einfach zu handhabende Erweiterung handelt, die auch gültiges HTML bei falscher Verwendung durch den Benutzer ausgibt.
Da jedoch die automatische Installation per pecl auf dem Mac mit der folgender Meldung fehlschlägt habe ich einen kleinen Patch und eine Installatonsanleitung für diesen bereitgestellt.
/private/tmp/pear/temp/bbcode/lib/bbcode2.c:14:20: error: malloc.h: No such file or directory
make: *** [lib/bbcode2.lo] Error 1
ERROR: `make' failed
Das Problem ist, dass sich auf dem Mac die Datei malloc.h in einem anderen Verzeichnis befindet und sich darum die Erweiterung nicht kompilieren lässt. Nun muss uns eine manuelle Installation über dieses Problem hinweghelfen. Zeilen mit einem “$” am Anfang weisen auf Befehle im Terminal hin, die so eingegeben werden müssen.
$ pecl download bbcode
$ tar -xvf bbcode-1.0.0.tgz
$ cd bbcode-1.0.0
Folgende Zeilen in eine Datei bbcode2.c.patch schreiben und in das Verzeichnis bbcode-1.0.0 speichern, dass wir gerade entpackt haben.
Achtung! Der abgedruckte Code entspricht nicht ganz dem Original, da es ein paar Änderungen durch WordPress gibt. Bitte verwendet in jedem Fall die downloadbare Datei unter dem Code.
--- lib/bbcode2.c 2008-02-11 12:36:04.000000000 +0100
+++ lib/bbcode2.c 2008-06-19 21:16:39.000000000 +0200
@@ -11,7 +11,11 @@
*/
#include <stdlib.h>
#include <stdio.h>
+#ifdef __APPLE__
+#include <sys/malloc.h>
+#else
#include <malloc.h>
+#endif
#include "bbcode2.h"
#include "bstrlib.h"
Natürlich kannst du bbcode2.c.patch auch einfach bei mir downloaden.
$ patch -p0 < bbcode2.c.patch
$ phpize
$ ./configure
$ make
Nun muss noch die Datei modules/bbcode.so in das Erweiterungsverzeichnis das in der php.ini steht kopiert und per extension=bbcode.so eingebunden werden. Nach einem Neustart des Werbservers (z.B. Apache) ist ein Eintrag in der phpinfo enthalten, der auf eine Erfolgreiche Installation hinweist.
Eine Anleitung für die Verwendung der PHP-Erweiterung “BBCode” ist unter http://www.php.net/bbcode zu finden.
Sicherheitsfirmen verbreiten unsichere ActiveX-Komponenten
Wie viele ja schon wissen ist die ActiveX-Technik von Microsoft anfällig für Fehler und generell unsicher. Wer nun denkt, dass ActiveX nur auf irgendwelchen seltsamen Seiten mit Onlinespielen und schmuddeligen Erotikseiten zum Einsatz kommt, der irrt.
So liefert z.B. eine Suche bei Secunia zu ActiveX über 250 Treffer zu Sicherheitslücken in alle möglichen Programmen, aber auch zu vielen Programmen von Herstellern, die einen PC mit Windows eigentlich sicherer machen und nicht durch neue anfällige ActiveX-Komponenten noch mehr belasten sollten.
So benutzt auch Symantec in ihren Produkten Norton AntiVirus 2006, Norton Internet Security 2006, Norton Internet Security – Anti Spyware Edition 2005, Norton System Works 2006 ActiveX und
fällt auf die Nase – aber wär ja nicht das erste mal – schliesslich machten auch schon Norton Antivirus 2004 und Norton Personal Firewall 2004 unsicher.
Nun ist Symantec hier aber keineswegs die Ausnahme. Auch McAfee hatte mit ihren Antivirus schon
2007 und auch 2004 Probleme.
Und auch Computer Associates mischt mit eTrust Intrusion Detection 3.0 fröhlich mit.
Jeder sollte sich überlegen, ob Sicherheitssoftware auf dem eigenen PC eingesetzt werden soll, die ActiveX verwendet und dann auch noch die Hersteller wiederholt durch Sicherheitslücken in den ActiveX-Komponenten eben dieser Software negativ auffallen oder ob man dann doch auf Sicherheitsprodukte von anderen Herstellern wechseln sollte.
Öffentliche Eigene Dateien – Netzwerkfreigaben im Internet
Es mag für viele kaum vorstellbar sein, aber Netzwerkfreigaben funktionieren auch über das Internet. Für viele mag das seltsam klingen, dass das Internet ein Netzwerk sein soll, aber Heise schreibt in der am 23. Juli 2007 erscheinenden Ausgabe eben über genau dieses „Problem“. Nun berichtet Golem schon am trolligen Freitag Nachmittag über „Eigene Dateien“ für die ganze Stadt – massive DSL-Lücke und es entstand schon eine hitzige Diskussion im Forum, ob dies nun eine Sicherheitslücke oder eben nur ein Feature ist.
Aber um (einigermassen) objektiv über diesen Artikel schreiben zu können, muss ich diesen erstmal gelesen haben. Und muss so erstmal bis Montag warten, bis die neue c’t veröffentlicht wird.
Das Problem ist keinefalls neu.
Schon zu Zeiten von Windows 98 konnte man die Netzwerkfreigaben über das Internet betrachten indem man einfach (wie auch im Netzwerk) zwei Backslashes gefolgt von der IP also z.B. \\127.0.0.1 in die Adressleiste vom Explorer schrieb. Das war nichts aussergewöhnliches, da Windows 9x die „Datei- und Druckerfreigabe“ an alle Netzwerkkarten gebunden hat.
Da zu eben genau dieser Zeit meist Wählverbindungen über Analogmodem oder ISDN benutzt wurden und auch Personal Firewalls oder sogar vorgeschaltete Hardwarerouter nicht sehr verbreitet waren, war die Benutzung von Netzwerkfreigaben recht einfach, da man zu den meisten Computern im Internet ungesicherten Zugriff hatte.
Doch woher kamen die Netzwerkfreigaben? Netzwerkfreigaben entstehen nicht von selbst (meisstens zumindest) und so fragt man sich, woher die Netzwerkfreigaben gekommen sind, auf die eben jeder über das Internet zugreifen konnte. Natürlich wurden diese vom Benutzer selbst erstellt – und da sich diese über das Risiko nicht bewusst wahren und meist auch noch recht Faul und nicht für jedes Verzeichnis eine extra Freigabe erstellen wollten, wurde kurzerhand die komplette Festplatte (natürlich mit Schreibzugriff) freigegeben.
All dies änderte sich dann mit DSL und vor allem auch Windows XP. Hier war meist eine Verbindung mit PPPoE über das DSL-Modem notwendig und Windows war jetzt auch schon so schlau und hat „Datei- und Druckerfreigaben“ für diese Verbindung deaktiviert. Auch waren Freigaben meist nicht mehr ohne Passwort zugänglich und komplett freigegebene Laufwerke wurden auch seltener.
Etwas Später sind dann Personal Firewalls und Hardwarerouter in Mode gekommen, da immer mehr Benutzer sich bewusst waren, dass sie im Internet eben nicht sicher sind, wenn man nichts dafür tut, um sich selbst abzusichern. Und somit sollte es eigentlich auch keine unfreiwillig erstellten Netzwerkfreigaben mehr geben, falls der Benutzer nicht doch alle Meldungen der Firewall ignoriert oder auch einfach alle Ports durch den Router an seinen Computer weiterleitet.
Hoffentlich versucht man im Artikel in der c’t nicht einfach den Internetanbieter die Verantwortung zuzuschieben, für vielleicht nicht vom Kunden gewünschtes Verhalten der Netzwerkfreigaben.
Update
Golem hat nun doch noch etwas nachgebessert und einen Artikel hinzugefügt, in dem genauer auf das eigentliche Problem eingegangen wird. Hier wird das oben genannte PPPoE „umgangen“ wird und sich alle Teilnehmer im selben Subnetz befinden. Dies hat verschiedene Nachteile, da wie im Artikel beschrieben, z.B. anderen Teilnehmer durch eine aktivierte Internetverbindungsfreigabe als „Proxy“ missbraucht werden können, was zum einen die Geschwindigkeit negativ beeinflusst und zum anderen auch bei illegalen Handlungen die falschen Personen verdächtigt werden können.
Aber wie schon weiter oben beschrieben, werde ich zumindest erst morgen mit Erscheinen der neuen Ausgabe der c’t genauer bescheid wissen.
Quelle:
Eigene Dateien für die ganze Stadt – massive DSL-Lücke
Hintergründe zum Freigabe-Fehler bei DSL-Providern
Apples Diebstahlschutz
Um Macbooks und iPods besser vor Diebstahl zu schützen oder eher für den Dieb uninteressant zu machen, hat Apple ein Patent zum Diebstahlschutz beantragt. Darin wird erklärt, wie sich ein Diebstahlschutz realisieren lässt, indem Ladestation und das entsprechende mobile Gerät miteinander gekoppelt werden können. So kann der Akku im Macbook oder iPod auf Wunsch des Kunden nur mit vorher eingestellten Ladestationen geladen werden. Sollte der Dieb nicht in Besitz des Geräts und der entsprechenden Ladestation kommen, so wird Macbook oder der iPod schnell uninteressant – da nicht aufladbar und so unbenutzbar.
Zwar wird sich dieser Schutz mit entsprechenden Wissen aushebeln lassen, jedoch bedeutet dies einen wahrscheinlich nicht unerheblichen Aufwand für den Dieb und wird so vor allem für die Gelegenheitstäter uninteressant.
Quelle:
Winfuture: Apple will Gadgets bei Diebstahl unbrauchbar machen
Logitech: Am Abgrund zur Hölle?
Die Umsatzsteigerung von Logitech liegt nicht mehr wie in den letzten 34 Quartalen im zweistelligen Bereich – und das auch, so wie ich finde aus gutem Grund. So sprechen mich die neuen Produkte von Logitech im Gegensatz zu den alten überhaupt nicht mehr an.
So gibt es bei Tastaturen entweder die teuren „Gamerversionen“ mit integrierten Display zur Anzeige von System oder Spielinformationen, die ebenfalls sehr teuren „Lifestyleprodukte“ die meist sehr flache Tasten haben, wie diese von Notebooks bekannt sind und dann noch die klassischen Tastaturen, die aber alle einen gedrehten Positionsblock (der über den Pfeiltasten) mit einer Entfernentaste in doppelter höhe und dafür keine Einfügentaste mehr (die ich aber gerne in ViM nutze).
Ebenso bei den Mäusen – hier gibt es entweder auffällige, zu riesige und teure Alleskönner, oder kleine (für mich unbedienbare) Notebookmäuse. Auch bei den Webcams sieht es nicht besser aus. Hier bietet Logitech eine unüberschaubare Vielfalt und die Unterschiede (sofern sie bei bestimmten Modellen überhaupt existieren) liegen oft nur in einem, für den Kunden unersichtlichen Detail.
Bei der letzten Überarbeitung der Logitechhomepage wurde auch kräftig bei den Produktseiten aufgeräumt. So fehlen in den „Technischen Details“ alle Informationen zu einem Produkt, die Interessant wären.
Bei den Webcams wäre z.B. interessant ob diese schon den neuen UVC-Standard unterstützen, der eine Funktion von Webcams ohne speziellen Treiber durch den Hersteller zulässt – Mac- und Linuxbenutzer wären über diese Information sehr dankbar.
Auch (nur um mal ein Beispiel zu zeigen), kann man sich die MX™1000 Laser Cordless Mouse ansehen und vergeblich nach der Abtastrate, der verwendeten Funkübertragungstechnik oder auch nur der Akkulaufzeit suchen. Dafür findet jetzt auf jeder Seite ein grosses Windowslogo, das auf die Kompatibilität mit Vista verweist – andere Betriebsysteme werden meist, wenn überhaupt nur am Rande erwähnt.
Auf der neugestalteten Treiber und Supportseite sieht es leider auch nicht besser aus. Treiber können über eine Liste von Produktbezeichnungen oder auch mit einer Bilderliste gesucht werden – ein Hinweis wie der Benutzer die Produktbezeichnung rausbekommt (ja nicht jeder weiss diese auswendig) indem dieser z.B. einfach seine Maus oder Tastatur umdreht und auf das Etikett sehen soll fehlt.
Hier wurden Treiber zu nicht mehr unterstützenswerter Hardware oder auch zu bestimmten Betriebsystemen entfernt und in eine „Legacy“-Kategorie verschoben, die hinter dem (nicht gerade gut bezeichneten) Link „Produkt immer noch nicht gefunden?“ in der Produktsuche steckt.
Zu den Treibern muss man auch noch gesagt haben, dass bis jetzt niemand verstanden hat, warum ein Maustreiber(!) für Windows XP 50 MB oder für Windows Vista sogar 60 MB gross ist, der sich bei der Installation bestimmt auf das doppelte der Downloadgrösse entpacken dürfte.
Alles Gründe, warum ich heute kein Zubehör mehr von Logitech habe, obwohl ich früher immer Tastatur, Maus und auch Webcam von Logitech hatte.
„Killer“ in den Nachrichten
Irgendwie kommt es ja immer häufiger vor, dass Konkurrenzprodukte generell als „Killer“ bezeichnet werden. So geschehen bei winfuture.de unter Microsofts “Flash-Killer” hat einen Namen: Silverlight, Microsofts “iPod-Killer” Zune noch 2007 salonfähig? und Microsoft will bei neuem “YouTube-Killer” mitmischen oder bei PC-Welt.de Palm-Killer Pocket PC?, ALDI-Killer von Red Zac? und Turion 64: AMDs Centrino-Killer. Und dann wundern sich die Redakteure bei einer solchen Wortwahl, dass z.B. PC-Besitzer und vor allem Spieler in einem sehr schlechten Licht stehen?
Alter in MySQL berechnen
Als erstes wird eine Tabelle für die Benutzer erstellt. Hier im Beispiel benutzen ich nur die 3 Spalten id, nick für den Benutzernamen und birthday für das Geburtsdatum.
CREATE TABLE accounts(
id INT UNSIGNED NOT NULL AUTO_INCREMENT PRIMARY KEY,
nick VARCHAR(32) NOT NULL,
birthday DATE NULL,
UNIQUE(nick)
);
Um den Benutzernamen und das Alter aller Benutzer auf der Tabelle “accounts” auszulesen wird dann folgender Query benutzt:
SELECT
nick,
YEAR(NOW()) - YEAR(birthday) - IF(DATE_FORMAT('%m-%d', NOW()) > DATE_FORMAT('%m-%d', birthday), 0, 1) AS age
FROM
accounts
Es wird dann folgendes (für meine Benutzer “foo” und “bar”) Ausgegeben:
| nick | birthday | age |
|---|---|---|
| foo | 1980-05-01 | 26 |
| bar | 1984-04-04 | 22 |
Adium (X) 1.0
Heute morgen nachdem ich aufgestanden bin habe ich auch gleich danach meinen Mac aus dem Schlafmodus geweckt und welch eine Überraschung endlich gibts eine neue Version von Adium die der integrierte Updater auch gleich angezeigt hat – ich musste nur noch das Update bestätigen. Das Update wird automatisch runtergeladen und installiert – wie immer verläuft das Ganze problemlos.
Adium ist ein Multiprotokollmessenger für MacOSX ab Version 10.3.9. Es werden die Dienste von AOL, ICQ, MSN, Yahoo, Jabber, dotMac, Bonjour, Gadu-Gadu, Livejournal, Lotus Sametime, Novel Groupwise, QQ, Sip und Zefyr unterstützt, eine ganze Menge also.
Gründe warum ich mich für Adium entschieden habe, ist erstmal die schöne Oberfläche, aber auch, dass ich Kontakte die zwar die gleiche Person darstellen aber über verschiedene Dienste laufen „verschmelzen“ und mit Prioritäten versehen kann. So kann ich eine Person in Jabber und ICQ haben, wenn einer der beiden Dienste grad ausfällt, sendet Adium automatisch über den nächst besseren Dienst ohne dass ich manuell Umstellen muss.
Auch finde ich es toll, dass Adium gut mit dem Adressbuch von MacOSX zusammenarbeitet. Hier werden Benutzerdaten wie Bild oder Nick bei identischen Kontaktdaten in Adium übernommen und bei Änderungen auch aktualisiert.
Ein guter Instantmessenger, der zwar nicht alle Funktionen von jedem Protokoll voll ausnutzt, aber trotzdem gute Dienste leistet.
Quelle:
Golem: Adium 1.0 – Instant Messenger für MacOS X
Heise: Freier Chat-Client Adium X 1.0 erschienen
Browserspiele
Gestern habe ich mich nun endlich entschlossen das Browserspiel „Travian“ aufzuhören. Zwar bin ich immer wieder begeistert von dieser Art von Spielen, die bei mir zumindest recht viel Fantasie wecken.
Leider wurde ich in jedem Browserspiel bis jetzt gezwungen rund um die Uhr zu spielen oder auch noch von Clans die sich hier meisst Allianzen nennen dazu genötigt meine Telefonnummer rauszurücken, dass ich im Falle eines Angriffs immer erreichbar bin. Ein halbwegs normaler Tagesablauf ist somit nicht möglich, da Spiel und Clan dazu zwingen sein komplettes Leben für das Spiel zu opfern.
Ein anderes leidiges Thema ist auch, dass wenn man nicht oft genug spielt, von anderen in Grund und Boden gerammt wird und auch im späteren Spielverlauf, der sich ja mal einige Monate hinziehen kann, keine Chance mehr hat aufzuholen.
Hier habe ich dann oft das Gefühl dass entweder nur lauter Leute spielen, die nichts anderes zu tun haben oder dass Bots verwendet werden, die bestimmte Vorgänge automatisieren und so auch regelwidrig einen Vorteil verschaffen und auch meisst, falls es zu offensichtlich wird, auch zur Sperrung von Benutzern oder sogar schon ganzer Clans geführt hat.
Hier möchte ich natürlich niemanden beschuldigen, etwas regelwidriges zu tun, was nicht meine Absicht ist (da ich es auch nicht beweisen könnte).
Jetzt bin ich wieder mal auf der Suche nach einem neuen Browserspiel, dass auch „Gelegenheitsspielern“ die Möglichkeit gibt etwas zu erreichen und dass man nicht andauernd von irgendjemanden um 3 Uhr morgens überrannt wird, ohne sich wehren zu können.